Samstag, 10. Dezember 2016

deutsches Frühstück




Werkags muss es schnell gehen, aber am Wochenende wird in deutschen Familien gemütlich gefrühstückt.

Im Idealfall holt der Papa frische Brötchen vom Bäcker. Ich kann mich an Zeiten erinnern, als es bei uns neben den Brötchen auch Schokoküsse (damals durfte man sie noch Mohrenköpfe nennen) und für jeden ein Rubbellos gab.

Auf dem Tisch steht schon alles bereit: Butter, Marmelade, Honig, Käse, Wurst, gekochte Eier, Obst und Fruchtsaft.

Die heißen Getränke werden erst im letzten Moment zubereitet. Meistens wird Kaffee getrunken, manchmal auch Tee. Für die Kinder gibt es warme Milch oder Kakao.

Die Tüte mit den knusprigen Brötchen wird in den bereitgestellten Korb ausgeschüttet, und dann kann es auch schon losgehen.

Hierzulande darf man das Frühstücksbrötchen ohne weiteres mit dem Messer quer aufschneiden und eine Hälfte nach der anderen wie eine Stulle bestreichen.

Beim Brötchen, das vor einer Hauptmahlzeit gereicht wird, ist das anders. Dieses liegt auf einem kleinen Teller links vom Gedeck. Man bricht davon mundgerechte Stückchen ab und bestreicht sie nach und nach mit Butter oder Aufstrich.

Kalorien hin oder her, aushöhlen darf man das Brötchen auf keinen Fall!



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