Freitag, 23. September 2016

der Beifahrer und seine Verantwortung


Das Verhältnis zwischen Fahrer und Beifahrer ist keineswegs konfliktlos.

Ich erinnere mich noch genau daran, wie uns Vater die Schuld an einer Beule gab, die er sich beim Einparken zugezogen hatte. Keiner von uns hatte ihn vor dem Pfosten am Straßenrand gewarnt!

Als Beifahrer trägt man durchaus eine gewisse Verantwortung. Aber es kommt immer auf die Situation an, und die muss man erspüren. Wohl dem, der feine Antennen hat.

Macht man auf eine Geschwindigkeitsbegrenzung, eine Abbiegung oder ein Hindernis aufmerksam, so wird das unter Umständen als Einmischung beanstandetHält man sich zurück, dann kann das als Gleichgültigkeit verstanden werden.

Es kommt vor, dass ein und derselbe Fahrer von Mal zu Mal sehr unterschiedlich reagiert. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass vom Beifahrer mal aktive Kooperation (mitdenken!), ein anderes Mal absolutes Schweigen erwartet wird. Da ist psychologisches Einführungsvermögen gefragt.

Nur wer beim Autofahren einschläft, ist aus dem Schneider, …. dachte ich bisher.

Kürzlich las ich in einer regionalen Zeitung dazu folgendes:
„Schlafen im Auto ist zwar okay, allerdings ziemt es sich, dem Fahrer kurz Bescheid zu geben“.

Es fragt sich, wann man das am besten tun sollte - vor, während oder nach dem Nickerchen? Bei mir ginge es nur hinterher, weil mir bei langen Fahrten die Augen ganz ohne Vorwarnung plötzlich zufallen können.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen