Mittwoch, 12. November 2014

Hochsaison für Kürbis


                                      Ende Oktober fängt die Kürbissaison an.                                     

Man sieht sie im Moment in jedem Supermarkt, auf den Wochenmärkten und vor den Haustüren - als herbstliche Dekoration oder als geschnitzte, angsterregende Fratzen.
In der Schweiz tragen sie die Kinder als "Räbeliechtli" durch die anbrechende Dunkelheit.

Ich mag sie am liebsten in der Küche



Bevor die Martinsgans in den Ofen kommt, gibt es bei mir Kürbis satt: 

Kürbiskuchen, Kürbisgemüse, Kürbis-Kartoffel-Stampf und natürlich Kürbissuppe!
Je nach Stimmung  mache ich sie schärfer oder milder, mal mit Zimt und einem frischen Rosmarinzweig, mal mit einem Stück Ingwer und etwas Chili. Meistens füge ich eine Kartoffel bei oder eine Mischung aus Karotten, Sellerie und Lauch. 

Das ist derzeit mein Favorit :
1 EL Butterschmalz
2 Schalotten oder kleine milde Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
500 g Kürbisfleisch (Hokkaido), in Würfel geschnitten
1 große mehlige Kartoffel, gewürfelt
½ Tasse klein geschnittenes Suppengemüse (Karotte,Sellerieknolle,Lauch,Petersilie)
500 ml Wasser
1 knapper EL Salz
1 gute Prise gemahlener Pfeffer
1 Prise Cayenne-Pfeffer
klein geschnittene Chilischote oder Chiliflocken
1 kleine Prise Muskatnuss
2 cm frischer Ingwer, klein geschnitten
200 ml flüssige Sahne
500 ml Gemüsebrühe
1 Handvoll Kürbiskerne
ca 1 dl locker aufgeschlagene Sahne oder Crème fraîche, etwas Kürbiskernöl

Zwiebeln und Knoblauch in der Butter anschwitzen,
gewürfeltes Gemüse hinzufügen und leicht andünsten,
Kürbis- und Kartoffelwürfel und Ingwer dazugeben, mitdünsten,
Wasser und Gewürze dazugeben.
Die Suppe ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist,
anschließend pürieren,
mit Brühe und Sahne aufgießen, unter Rühren aufwärmen (nicht mehr kochen), abschmecken.
Kürbiskerne leicht knusprig anbraten.
Suppe in die Teller füllen, mit  Sahne, Kürbiskernen und etwas Kürbiskernöl dekorieren 


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