Dienstag, 29. Juli 2014

denken ist wie googeln, nur krasser



„Denken ist wie googeln, nur krasser “

Diesen Spruch habe ich neulich von einem Teenager gehört.

Ich finde, er passt hervorragend zur heutigen Zeit.

Googeln mittels Smartphone ist offensichtlich zur gebräuchlichsten Informationsquelle geworden. Da muss man das eigene Gehirn überhaupt nicht mehr anstrengen. 

Natürlich gab es auch früher Alternativen zum Selberdenken, aber es kostete etwas mehr Einsatz. Immerhin musste man das Alphabet kennen, den richtigen Brockhaus-Band aus dem Regal nehmen und dann mühsam nach dem Begriff blättern.

Ich spreche von den lange vergangenen Zeiten, als es auch noch üblich war, einfache Additionen im Kopf zu rechnen. Dafür gibt es jetzt die super praktische Rechner-App auf dem Handy, immer griffbereit und easy zu bedienen.

Wenn einem etwas partout nicht einfallen will, ist das äußerst frustrierend. Es kann sehr anstrengend sein, sich voll auf eine Sache zu konzentrieren und in den Tiefen des eigenen Hirns zu wühlen. 

Aber was für eine Befriedigung, wenn man nach intensivem Nachdenken selbst auf die richtige Lösung gekommen ist!


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