Donnerstag, 12. Juni 2014

angemessene Kleidung




Dieses Jahr war ich an Pfingsten bei einer Konfirmation auf dem Lande.
Das war für mich eine neue Erfahrung. Schon das Datum und die Uhrzeit waren ungewöhnlich. Einen Konfirmations-Gottesdienst am Pfingstsonntag, noch dazu am frühen Nachmittag, hatte ich bisher noch nicht erlebt.
Am interessantesten aber war das Erscheinungsbild der Gottesdienstbesucher.
Deren Kleidung deckte die ganze Palette der modischen Möglichkeiten ab. 
Eine weibliche Konfirmandin trug ein kurzes schulterfreies Cocktailkleid in Silber (darüber immerhin ein kleines schwarzes Bolerojäckchen), während der Patenonkel eines Konfirmanden sich für das Kontrastmodell in Form von ausgebeulten Cargohosen und legerem Freizeithemd entschieden hatte. 
Die restlichen Gemeindemitglieder waren entweder formell festlich oder sommerlich leger gekleidet.
Eigentlich gibt es für solche Fälle ganz einfache Regeln.
Die Kirche ist weder für Gesellschaftskleidung noch für Strandmode der geeignete Ort. Abendgarderobe, tief ausgeschnittene, schulter- oder rückenfreie Kleider haben da nichts zu suchen, genauso wenig wie Smoking oder Shorts.

Der Respekt vor dem Gotteshaus, in diesem Fall auch vor den Konfirmanden und ihren Familien, verlangt angemessene Kleidung.

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