Freitag, 20. Juni 2014

Ärger mit den Mitmenschen



Das kennt jeder. Man ärgert sich maßlos über jemanden und würde am liebsten gleich um sich schlagen.

Gelegentliche Unstimmigkeiten gibt es in allen zwischenmenschlichen Beziehungen, im privaten und im beruflichen Umfeld.

Manchmal gibt es einen sachlichen Grund für die eigene Wut. Manchmal liegt es an der Person, von der der Ärger ausgeht. Es kann aber auch passieren, dass es einen einfach im falschen Moment erwischt.

Mit einer allzu heftigen Reaktion kann man viel kaputt machen.

Auf keinen Fall sollte man sich von einem verbalen Angriff provozieren lassen und mit gleicher Waffe zurückschlagen.

Besonders bei schriflichen Auseinandersetzungen, per sms oder per Email, kann man einen spontanen Ausrutscher hinterher schwer wieder ausbügeln.  

Besser ist es, sich auf altbewährte Regeln zu besinnen, innerlich langsam bis 10 zu zählen oder eine Nacht darüber zu schlafen.

Danach sollte man ruhig, sachlich und in moderater Sprache reagieren und so dem Konflikt die Spitze nehmen.

Wer den Ärger nicht einfach runterschlucken will, kann ja einen Gegenstand gegen die Wand donnern. Eine alte abgestoßene Kaffeetasse ist ideal dafür. Von der eigenen Faust ist wegen der Verletzungsgefahr abzuraten. Bei Geschirr ist auch Vorsicht geboten. Ich habe einmal aus Wut einen Butterteller auf den Boden geschmissen, den ich hinterher nicht nachkaufen konnte!

Donnerstag, 12. Juni 2014

angemessene Kleidung




Dieses Jahr war ich an Pfingsten bei einer Konfirmation auf dem Lande.
Das war für mich eine neue Erfahrung. Schon das Datum und die Uhrzeit waren ungewöhnlich. Einen Konfirmations-Gottesdienst am Pfingstsonntag, noch dazu am frühen Nachmittag, hatte ich bisher noch nicht erlebt.
Am interessantesten aber war das Erscheinungsbild der Gottesdienstbesucher.
Deren Kleidung deckte die ganze Palette der modischen Möglichkeiten ab. 
Eine weibliche Konfirmandin trug ein kurzes schulterfreies Cocktailkleid in Silber (darüber immerhin ein kleines schwarzes Bolerojäckchen), während der Patenonkel eines Konfirmanden sich für das Kontrastmodell in Form von ausgebeulten Cargohosen und legerem Freizeithemd entschieden hatte. 
Die restlichen Gemeindemitglieder waren entweder formell festlich oder sommerlich leger gekleidet.
Eigentlich gibt es für solche Fälle ganz einfache Regeln.
Die Kirche ist weder für Gesellschaftskleidung noch für Strandmode der geeignete Ort. Abendgarderobe, tief ausgeschnittene, schulter- oder rückenfreie Kleider haben da nichts zu suchen, genauso wenig wie Smoking oder Shorts.

Der Respekt vor dem Gotteshaus, in diesem Fall auch vor den Konfirmanden und ihren Familien, verlangt angemessene Kleidung.