Montag, 17. März 2014

deutsche Rechtschreibreform


Mann habe ich mich darüber aufgeregt. Aber man muss sich ja zwangsläufig anpassen.

1996 gab es im deutschen Sprachraum eine Rechtschreibreform, und das war der Anfang eines beispiellosen Verwirrspiels. Immer wieder kamen neue Reform-Fassungen heraus.

Einige Zeitungsverlage blieben gleich bei der alten Rechtschreibung (und sind es zum Teil bis heute geblieben), andere haben sich immer wieder an die neueste Version angepasst.

Gefreut hat sich vermutlich nur der Duden-Verlag, der seinen Umsatz ordentlich steigern konnte.

Seit der verpflichtenden Einführung in den Schulen sind nunmehr 10 Jahre vergangen, aber die Unsicherheiten sind geblieben.

Man hat manchmal den Eindruck, dass die orthografischen Fehler nicht nur bei den neuen, sondern sogar bei den unveränderten Schreibweisen zugenommen haben.

Ein typisches Beispiel ist die Unterscheidung zwischen dem klein geschriebenen man mit einem N und dem groß geschriebenen Mann mit zwei N.

Mann, das hat man doch schon in der Grundschule gelernt!

Im Deutschen bedeutet das Substantiv Mann bekanntermaßen das Gegenteil von Frau, während man ein unpersönliches Pronomen (Fürwort) ist und für sowas wie irgendwer, alle, die Mehrheit, die Öffentlichkeit oder die Gesellschaft  steht.


Eigentlich sollte man sich das merken können. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen