Sonntag, 27. Oktober 2013

fascinating Prince George



Das offizielle Tauffoto aus dem Clarence House sieht auf den ersten Blick einfach nur nett aus.

Betrachtet man es aber genauer, fallen einem gleich mehrere Fragen ein.
zunächst die Familienaufstellung: Warum ist der Abstand zwischen Kate, Herzogin von Cambridge und der Queen so viel größer als zwischen ihr und Prinz William? Warum sitzt sie mit dem Täufling, der eigentlichen Hauptperson, nicht genau in der Mitte des Sofas, sondern etwas versetzt?
Und dann die Kleidung! In England regen sich die Gazetten über die Farbe ihres Outfits auf. "Nude" nennen sie den Ton und finden ihn völlig unpassend. Für mich ist ihr Kleid wollweiß. Ich finde, es passt perfekt zum Taufkleid des kleinen Prinzen, Ton in Ton bei Mutter und Kind. Ich muss mich wiederholen, der Täufling ist hier die Hauptperson.
Dass Tante Pippa und Stiefgroßmutter Camilla auch diese Farbe tragen, mag ein Zufall sein, aber es gibt dem Bild eine gewisse Harmonie, die bei den Kopfbedeckungen allerdings gänzlich fehlt.
Die Mutter des Täufling, ihre Schwester und auch Camilla, Herzogin von Cornwall tragen eher kleine Hütchen, die man fast schon als Fascinator beschreiben könnte. Die Queen hat wieder ihre mittelbreite Standardkrempe aufgesetzt.
Nur Carole Middleton fällt mit ihrem Wagenrad aus dem Rahmen. Gab es etwa keine genaue Kleiderordnung oder hat sie sich einfach darüber hinweggesetzt? Hier handelt es sich schließlich um eine Taufe im Schloss, nicht um das Pferderennen in Ascot oder den großen Empfang nach einer kirchlichen Hochzeit. Als Orientierungshilfe hätte ihr die Kleidung der Herren dienen können. Alle tragen normale Tages-Anzüge in gedeckten Farben, weder Parade-Uniform noch Cut!

Wahrscheinlich wird es noch ein bisschen dauern, bis  Mrs Middleton wieder in die Verlegenheit kommt, einen Hut für eine royale Taufe zu wählen. Vielleicht hat sie sich in der Zwischenzeit  informiert. Bei der Hochzeit ihrer Tochter hatte sie angeblich zwei Outfits parat. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte sie für die nächste Taufe zwei Hüte bereit halten!


Mittwoch, 23. Oktober 2013

auch der Gast hat gewisse Pflichten



Mit einem Blumentstrauß ist es nicht getan.

Als Gast hat man auch gewisse Verpflichtungen. Gewöhnlich wird man nicht nur eingeladen, um Speisen, Getränke und Gesellschaft zu konsumieren.

Man muss sich auch selbst einbringen und damit zum Gelingen des Festes beitragen.

Zunächst sollte man sich dem Anlass entsprechend kleiden, und man sollte auch ein bisschen zur Unterhaltung beitragen, mit den anderen Gästen plaudern und sich an Diskussionen beteiligen.

Es muss nicht immer eine Tischrede sein. Wenn man allerdings bei größeren Festen (ab 12 Personen) links von der Gastgeberin als ihr Tischherr platziert ist, werden einige nette Worte in Form einer kleinen Rede oder eines Toasts erwartet.

Und selbst wenn man sich gerade in der heissesten Phase einer neuen Beziehung befindet, sollte man sich wenigstens für ein paar Stunden von den angebeteten Augen lösen und sich mit anderen unterhalten. Sonst ist es besser, gleich abzusagen und Einladungen erst wieder anzunehmen, wenn sich die Sache ein bisschen abgekühlt hat.


Dienstag, 15. Oktober 2013

Besteck



Sie möchten eigentlich noch etwas essen, aber der Kellner räumt Ihren Teller wortlos ab?

Das ist nicht zwangsläufig schlechter Service. Möglicherweise haben Sie Ihr Besteck entsprechend auf den Teller gelegt und damit ausgedrückt, dass Sie mit dem Essen fertig sind.


So signalisierren Sie dem Kellner, dass er noch etwas nachreichen soll. 




Damit zeigen Sie, dass Sie mit dem Essen fertig sind.

Wenn noch dazu die Serviette locker gefaltet links neben dem Teller liegt, ist der letzte Zweifel ausgeräumt. Sie sind satt; es kann abgeräumt werden.

In beiden Fällen soll die scharfe Seite der Messerklinge nach innen, in Richtung zur Gabel zeigen.





Mittwoch, 2. Oktober 2013

Pflaumenkuchen






Da ist er, der goldene Oktober! 

und mit ihm all die köstlichen Früchte des Herbstes - Äpfel, Birnen, Pflaumen .....

In Hessen trinkt man jetzt frisch gekelterten Äppelwoi und zum Mittagskaffee isst man lecker Quetschekuche.

Also heize ich meinen Ofen ein und mache mich ans Backen 

Zutaten für ein rundes Kuchenblech :
200 gr Mehl
20 gr frische Hefe
75 gr Zucker
ca 1/8 l lauwarme Milch
1 Ei
1 Prise Salz
etwas abgeriebene Zitronenschale
ca 600 gr Zwetschgen
zum Bestreuen 50 gr Zucker, 1 Prise Zimt und 75 gr gemahlene Mandeln
Das Mehl in eine Schüssel geben. In die Mitte eine Mulde drücken.
Die Hefe hineinbröckeln, 2 TL Zucker und etwas warme Milch dazugeben und mit wenig Mehl zu einem Vorteil rühren. In der zugedeckten Schüssel circa 15 Minuten gehen lassen.
RestlichenZucker und übrige Milch mit dem Vorteig verrühren, Ei, Salz und Butter zugeben.
Alles verkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst.
Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort mindestens 30 Minuten gehen lassen.
Inzwischen die gewaschenen Zwetschgen einmal durchschneiden und entkernen.
Den Teig ausrollen und in eine flache gebutterte Kuchenform legen, mit den Zwetschgen dicht an dicht belegen, mit 1-2 EL Zucker bestreuen und nochmals zugedeckt 15 Min. gehen lassen.
Backofen auf 220°vorheizen.
Kuchenform in die Mitte des Ofens stellen und die Temperatur auf 180° herunterschalten.
Nach 20 Min. bestreue ich die Zwetschgen mit dem Zucker-Zimt-Mandel Gemisch und backe den Kuchen nochmals ca 15 Minuten, bis der Teig am Rand goldgelb ist.

Dazu gibt es Schlagsahne und eine schöne Tasse Kaffee.
.... und wem da nicht das Wasser im Mund zusammenläuft, dem ist nicht zu helfen!