Dienstag, 26. März 2013

Fondue


Der Winter will und will nicht weichen. Noch immer haben wir hier deutliche Minustemperaturen und es weht ein eisiger Wind.

Was liegt also näher, als es sich im Haus gemütlich zu machen, zum Beispiel rund um den Fondue-Topf?

Ich liebe Käse. Möglicherweise hat das mit meiner Biographie zu tun :  meine Familie stammt aus der.Gegend um Asiago, aufgewachsen bin ich an der Grenze zum Appenzeller-Land und in der Gruyère bin ich zur Schule gegangen. Es wäre ein Wunder, wenn das spurlos an mir vorüber gegangen wäre.

Nun also Käse-Fondue. 
Wenn es geht,  besorge ich den Käse in der Schweiz, am liebsten moitié-moitié (halb Gruyère, halb Freiburger Vacherin). Den geriebenen Käse kann man gut für einige Wochen einfrieren. Ansonsten halte ich mich an das Rezept von Franco :

Zutaten :
300 gr reifen Gruyére
200 gr jungen Schweizer Emmenthaler
100 gr vollfetten milden Appenzeller oder Freiburger Vacherin
300 ml trockenen Weißwein, am besten Fendant, alternativ Pinot Grigio
1 knappen EL Maizena
1 kleines Glas Obstler
1 Knoblauchzehe, eine gute Prise geriebene Muskatnuss, frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung :
den Käse grob reiben
Caquelon (Fonduetopf) mit der Knoblauchzehe einreiben oder den Knoblauch ganz hineinlegen
den Wein im Caquelon leicht erwärmen
geriebenen Käse hinzufügen und mit einem Kochlöffel in Form einer 8 rühren, bis der Käse geschmolzen ist
Maizena im Schnaps auflösen und hinzufügen.
Mit Muskat und Pfeffer würzen.
Das Rezept reicht für 4-5 Personen

.... und an Karfreitag gibt es Frankfurter Grüne Soße mit hart gekochten Eiern und neuen Kartoffeln.
Die Fastenzeit kann so lecker schmecken !

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