Dienstag, 19. März 2013

die Serviette



ein gern diskutiertes Thema ist der richtige Umgang mit der Serviette.

Zwar werden inzwischen sehr häufig Papierservietten verwendet. Auf einen stilvoll gedeckten Tisch gehört aber immer noch eine schön gestärkte Stoffserviette.

Bei Servietten als Element der Tischdekoration kann man sich so richtig ausleben. Man kann sie auf unterschiedlichste Arten formen oder falten:  als Fächer, Lilie, Bischofsmütze, Korkenzieher oder, oder, oder ...

 
Der klassische Platz für die Serviette ist links vom Teller, aber man kann sie auch auf den Teller, in das Glas, vertikal, horizontal oder diagonal über das Gedeck legen, kombiniert mit Blumen, mit Tischkarten, mit dem zusammengerollten Menü.  Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Während der Mahlzeit aber gehört die Serviette einmal gefaltet quer auf den Schoß. Es gibt unterschiedliche Meinungen, ob die offene Seite oder der Stoffbruch nach vorne zeigen soll. Das kann jeder handhaben, wie es ihm am bequemsten ist. Ich habe gerne die offene Seite nach vorne in Richtung Knie, weil ich mir dann mit der oberen Seite den Mund abtupfe.

Jedenfalls steckt man sie nicht in in das Jackett oder in den Hosenbund und knotet sie sich auch nicht um den Hals; das macht man  höchstens bei kleinen Kindern, und eine mittels kleiner witziger Klemmen an einer niedlichen Kette aufgehängte Serviette ist nicht elegant, sondern einfach superspießig!




Steht man während des Essens auf, legt man die Serviette doppelt gefaltet links vom Teller ab. Genau so verfährt man auch nach dem Essen. (zumindest tut man das in Deutschland; in anderen Länden, wie zum Beispiel in England gelten in Punkto Servietten andere Regeln)


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