Sonntag, 25. November 2012

Brust oder Keule?



Ab 11.November sind in Deutschland nicht nur die Narren los, sondern auch die Gänse.

Beim Stichtag für die Gänse handelt es sich um den Namenstag von Sankt Martin. (Das ist der Ritter, der mit dem frierenden Bettler den Mantel teilte). Deshalb beginnt die Saison in katholischen Regionen mit der Martinsgans am 11.November.

Gewöhnlich wird die Gans gefüllt, in der Regel mit Äpfeln. Kürzlich habe ich eine Füllung mit Äpfeln, Zwiebeln und Backpflaumen gegessen. Sehr lecker!

Sauce und Rotkohl gehören immer dazu, aber bei den restlichen Beilagen gibt es regionale Unterschiede. Während man im Norden und Nordosten eher Salzkartoffeln dazu reicht, gibt es im Süden gerne Semmelknödel. 

Hier bietet man neben Kartoffelklößen halb und halb (aus rohen und gekochten Erdäpfeln) auf jeden Fall Kastanien. Bei uns im Taunus gibt es nämlich den größten zusammenhängenden Eßkastanienhain Deutschlands.

Auf die Martinsgans folgt die Weihnachtsgans und schließlich die schlichte Wintergans   -   nicht gerade das ideale Gericht für die schlanke Linie und eine Herausforderung für die Leber. 

Aber es schmeckt halt einfach köstlich. Egal ob mit Salzkartoffeln, Klößen oder Knödeln,

eine jut jebratene Jans ist eine jute Jabe Jottes!









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