Donnerstag, 14. Juni 2012

Holunder



Jetzt blüht er wieder, der Holunder zwischen Haus und Garage. Er ist das Erste, was ich morgens sehe, wenn ich in der Küche den Rolladen hochziehe.


Die riesigen weißen Blüten verströmen einen ganz besonderen herben Duft und lassen den Geschmack des Saftes erahnen, der im Herbst aus den reifen Beeren gekocht wird.

Natürlich lassen sich auch die Blüten kulinarisch verwerten. 
Man kann sie frittieren oder hellen Sirup daraus kochen. Der schmeckt besonders köstlich, wenn man ihn mit Sekt aufgefüllt.

Aus den schwarzen Beeren kochte Tante Sophie früher Marmelade, Kompott oder süße Suppe, ihre berühmte Fliederbeersuppe. Da waren herrliche kleine Grieß-Klößchen drin. Lecker !

Bisher habe ich mir die Holunder-Produkte immer nur schmecken lassen. Selbst gekocht habe ich sie noch nie, aber vielleicht werde ich doch noch dazu animiert.

Ich habe nämlich einen sehr originellen Blog entdeckt mit Rezepten für diese Köstlichkeiten aus früheren Zeiten.
Er heisst „Kleiner Kuriositaetenladen“ (www.kuriositaetenladen.com). 
Die Autorin Stephanie Kosten ist unverkennbar ein Kind des Nordens. Wenn man ihre Texte liest, meint man förmlich, diesen sympathischen norddeutschen Tonfall zu hören.
Ich bin ein begeisterter Fan von ihr !

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