Freitag, 18. Mai 2012

Email für Dich



Emails ohne Betreff, womöglich von unbekannten Absendern,  mache ich gar nicht erst auf. Vermutlich geht es den meisten so.
Wenn ich also will, dass meine eigene Nachricht gelesen wird, teile ich dem Empfänger in der Betreff-Zeile auf jeden Fall mit, um was es geht.
Die Höflichkeit verlangt, dass der eigentliche Text mit einer Anrede beginnt, aber in einer Email muss das nicht so formell sein.
„Hallo“  soll man nicht benutzen, habe ich kürzlich gelesen.
Das sehe ich nicht so eng.
In einem formellen Brief würde ich diese etwas lockere Anrede natürlich nicht schreiben. Aber was spricht dagegen, dass man eine Email mit  „Hallo Frau Kaufmann“ beginnt?  Vormittags könnte man natürlich auch schreiben : „Guten Morgen, Frau Kaufmann“ .
Selbstverständlich sollte der Text grammatikalisch und orthografisch korrekt sein.
Die Nachricht selbst sollte knapp und informativ sein. Die wenigsten Empfänger haben Zeit und Lust, ellenlange Abhandlungen zu lesen. Bei ausführlichen Texten kann es daher durchaus passieren, dass sie nur kurz überflogen oder überhaupt nicht gelesen werden.
Am besten beschränkt man sich auf eine Länge, die der Empfänger ohne Scrollen auf dem Bildschirm sehen kann.
Absätze sind ebenfalls angebracht. Es liest sich leichter, wenn der Text in einzelne Abschnitte gegliedert ist.
Dass man die Mail mit einem herzlichen Gruß, freundlichen Grüßen oder vielen Grüßen und dem eigenen Namen beendet, versteht sich von selbst.
Je nachdem kann man dem Empfänger noch einen gemütlichen Feierabend, ein schönes Wochenende, einen erholsamen Urlaub oder gute Besserung wünschen. So macht man sich Freunde!

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