Mittwoch, 7. März 2012

es ist angerichtet



So braucht unser Tisch natürlich nicht jeden Tag  auszusehen !

Aber ein bisschen Stil ist auch ohne besonderen Anlass nicht verkehrt 
.
Die Grundregel beim Tischdecken ist einfach :

Das Besteck  wird so hingelegt, dass man es nach der Speisenfolge von außen nach innen benutzen kann, d.h. bei der Vorspeise nimmt man die äußersten Besteckteile, beim Hauptgang die innersten.

 Dabei liegen die Besteckteile einen Daumen breit von der Tischkante und ungefähr genauso weit vom Tellerrand entfernt.

Messer und Suppenlöffel liegen rechts vom Teller, Gabeln links. Das Dessertbesteck liegt oben quer über dem Teller. 


Der Brotteller steht links neben den Gabeln, etwas nach oben versetzt. Diagonal darauf liegt das Messerchen für den Brotaufstrich.

Fast überall in Deutschland liegen Löffel und Gabeln mit der offenen Seite nach oben, in einigen Regionen Süddeutschlands umgedreht.
Das wird übrigens auch in einigen anderen Ländern so gehandhabt,
zum Beispiel in England. Man erkennt das unschwer an Monogrammen oder anderen Verzierungen. 

Bei mehrgängigen Menüs deckt man nicht alle Besteckteile im voraus, um den Tisch nicht zu überladen. Das Besteck für Zwischengericht und Käse wird üblicherweise erst mit dem entsprechenden Gang eingesetzt.

Das Rotweinglas steht oberhalb des Fleisch- oder Fischmessers des Hauptgangs. Die restlichen Gläser stehen entweder in einer Reihe oder im Dreieck rechts vom Rotweinglas.

Bei der Serviette sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Mal findet man sie auf dem Teller, mal links davon, mal oben drüber - liegend, stehend, gerollt, gedreht, als Fächer, Seerose, Lilie oder Bischofsmütze.   


.... und jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass es etwas Leckeres zu essen gibt !

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