Mittwoch, 22. Februar 2012

Pasta, Pasta




Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, dass man in einem Etikette-Kurs vor allem lernt, Hummer und Kaviar zu essen.
Vielleicht liegt es an Filmen wie „Pretty Woman“ ?

Sollte man tatsächlich einmal in die Verlegenheit kommen, wird das in einem edlen Restaurant sein, und da kann man den Hummer vom Kellner auslösen lassen, so wie man sich den Fisch filettieren lässt. Damit zeigt man sogar eine gewisse Souveränität.

Es gibt ganz andere Herausforderungen, wie zum Beispiel Salat oder so etwas Banales wie Spaghetti.

Große Salatblätter werden ja bekanntlich nicht mit dem Messer geschnitten, sondern mit der
Gabelkante durchtrennt oder aber gefaltet. Das  kann man zu Hause üben, damit im Ernstfall nichts über den Tellerrand rutscht.
  
Nudeln schneidet man auch nicht. Man dreht sie auf die Gabel , was etwas Übung und eine gewisse Fertigkeit voraussetzt. Dabei sollte man mit der Gabel nicht mitten in die Pasta stechen, weil das „Päckchen“ sonst zu groß wird. Einfacher geht es, wenn man sich eine kleine Portion an den Rand oder auf einen Suppenlöffel schiebt, bevor man mit dem Aufdrehen beginnt.

Wer aber jedes Risiko ausschließen will, bestellt gleich Penne oder Ravioli, die man einzeln mit der Gabel aufspießen kann. Da sollte dann nichts schief gehen, es sei denn man kleckert sich die Sauce auf die Krawatte!

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